Jackie Chan stellte Little Big Soldier vor
Wednesday, den 17. February 2010
Euphorisch wurde der chinesische Schauspieler Jackie Chan bei der Europa-Premiere seines Films “Da bing xiao jiang” (“Little Big Soldier”) gefeiert, der in der Sektion Berlinale Special während der 60. Berlinale lief.
Nicht nur im Friedrichstadtpalast sang Jackie Chan den Zuschauern ein Ständchen, sondern auch schon am Tage zuvor gab er den Vertretern der Presse eine Probe seiner Gesangskünste. Aber in seinem neuesten Film wird nicht nur gesungen, natürlich auch gekämpft, aber eher für den Frieden. “Das ist ein Film, der für die ganze Welt gemacht wurde,” so der Regisseur Sheng Ding.
Vielen Dank an den Fotografen Thorsten Meiritz, der freundlicherweise die Fotos zur Verfügung stellte.
Hier der Inhalt:
Der Film erzählt die Geschichte eines Soldaten und eines Generals.
Der Film spielt in jener herrscherlosen Zeit, die die Geschichtsschreibung die “Zeit der Streitenden Reiche” (475 v. Chr. − 221 v. Chr.) nennt. Die Periode war politisch instabil, gleichwohl bewirkte die Konkurrenz zwischen den Reichen eine Blüte der Philosophie, der Literatur, der Künste und der Technologie. Mehr als zwei Dutzend Fürstentümer rangen miteinander um die Vorherrschaft. Am Ende ging aus diesem Kampf das Königreich von Qin als stärkster Staat hervor und legte damit den Grundstein des chinesischen Kaiserreichs.
Im Anschluss an eine der vielen Schlachten spielt die Handlung des Films. Ein alter Soldat (Jackie Chan) des Fürstentums Liang hat einen jungen General (Lee-Hom Wang) gefangen genommen, der für die Fürsten von Wei gefochten hat. Ohne Glück: Fast alle Soldaten sind in der Schlacht gefallen. Der Soldat will ihn nun in seine weitentfernte Heimat zurückbringen und die dafür übliche Belohnung kassieren. Mit ihrer Hilfe bräuchte er keinen weiteren Kriegsdienst zu leisten, sondern könnte sich wieder als Bauer in seiner Heimat niederlassen.
Die Reise dieser beiden von Herkunft und Charakter so unterschiedlichen Männer entwickelt sich zu einem Abenteuer. Unterwegs bekommen sie es mit Verfolgern, Entführern, Schwindlern und allen möglichen Schwierigkeiten zu tun. Nicht zuletzt werden sie immer wieder mit den desaströsen Folgen des Krieges konfrontiert.
Am Ende ihrer langen Reise bringt der Soldat den General tatsächlich nach Liang. Doch inzwischen wurde das Fürstentum vom stärkeren Qin okkupiert.